mitewig,
Adj.
›gleich ewig‹, mit der Qualität
mitsubstanzlich
verbundene Wesenseigenschaft der drei göttlichen Personen;
vgl.  23.
Wortbildungen
mitewigkeit
(dazu bdv.: ).

Belegblock:

Höver, Bonaventura. Itin. A
358
(
moobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
[dy begriffen gestalltnüss] weist offenbarleich, das dicz ewig lyecht gepyrt aus ym geleichnüsz oder den geleichhen scheyn den mitsubstanczleichhen vnd den mitewigen
(
coeternum
).
Ebd. B
431
(
1450
/
68
):
aus disen ain aller hochste mitebengleichait, vnd aus dem ain aller hoͤchste mit ewigkait
(
coeternalitas
).
Steer, K. v. Megenberg. Sel
44
(Hs. ˹
moobd.
,
1411
˺):
die drey personen all sein in selber mitewik vnd mitgeleich.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
491, 34
(
oobd.
,
1349
/
50
):
[die bragmanni] habent geschriben von des suns metêwichait mit dem vater.
Ebd.
492, 3
:
wie des gotes sun mitêwig wær mit dem vater.
Steer, a. a. O.
16
.