mitbringen,
V.,
unr.
1.
›etw. (z. B. eine Harfe, ütr.: eine Singweise) / jn. (z. B. Gesinde, Jesus) mitbringen, herbringen, von einem entfernteren Punkt auf den vom Sprechenden eingenommenen Orientierungspunkt hin mitbringen‹;
vgl.  2,  1.

Belegblock:

Lappenberg, Fleming. Ged.
16, 11
(
1632
):
bring Harf und Saiten mitt, und setze dich zu mir.
Andreae. Ber. Nachtmal
80v, 15
([
Augsb.
]
1557
):
So volget / daß sy im͂ glauben Christum mit bringen.
Bell, G. Hager
433, 3, 10
(
nobd.
,
1594
):
thut vnser gsang mit bringen; | melt vns gsang weis behende, | wor an man das er kende?
Holland, H. J. v. Braunschw. V. e. Weibe
264, 3
.
Vgl. ferner s. v.  11.
2.
›etw. mit sich bringen‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
1
 6.

Belegblock:

Wyss, Luz. Ostersp.
3, 60, 79
(
Luzern
1616
):
Es hatt die zytt nun mit gebracht, | das mir die Nacht hand gantz volbracht.