mistgabel,
die
,
–/-n
.
›mehrzinkige Gabel zum Entmisten des Stalles, zum Auf- und Abladen sowie zum Zetten des Mistes auf dem Feld‹;
zu
1
 2.
Phraseme:
einig wie die zacken einer mistgabel sein
(ironisch).
Bedeutungsverwandte:
; vgl.  1.

Belegblock:

Ziesemer, Gr. Ämterb.
451, 4
(
preuß.
,
1437
):
Im karwen: item 8 pferde, 2 wayne, 3 eiszen, 1 mistgabel, 3 hewgabeln.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
114, 2212
(
Magdeb.
1608
):
Mit einem krummen spitzen Schnabel / | Hat fuͤs getheilt wie ein Mistgabel
[vom Hahn gesagt].
Mieder, Lehmann. Flor.
820, 12
(
Lübeck
1639
):
Von den vneinigen pflegt man zu sagen [...] sie sind einig wie die Zacken in einer Mistgabel.
Ziesemer, a. a. O.
594, 2
;
Zingerle, Inventare
136, 2, 9
;
Bremer, Voc. opt.
11027
;
Schmitt, Ordo rerum
170, 18
;
Dasypodius
327r
.
Vgl. ferner s. v. .