mistbeller,
mistbel,
der
;
-belles/-belle
(jeweils zur zweiten Form).
›kleiner Hofhund, Kläffer, Köter‹;
vgl.
1
 224.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. .

Belegblock:

Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
1, 51, 26
(
Straßb.
1522
):
ein Hund, der was seiner Frauwen und im gar lieb, wie die Mistbellerlin seind ettwan lieber dan Gott.
Ebd.
174, 20
:
die Mistbellerlin, die sein nienerzū gūt, dan zū feisten hinder dem Offen.
Barack, Zim. Chron.
4, 181, 8
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
zu den kleinen hündlin und mistbellen hat er [graf] ein besondere feindtschaft.
Ranke, Umgangsspr.
1951, 184
:
aines alten weibes czunge wirdet dem pellen eines mistpelles geleichent, wann die hunde, die [...] die aller vnedelisten sein als die mistpelle, die haben daz maiste chlaffen.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
243
.