misse,
wohl
die
;
zu
mhd.
misse
›das Fehlen‹
(Lexer
2, 2162
).
in der Verwahrformel
ane misse
›unfehlbar, ohne Zweifel‹.

Belegblock:

Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
7840
(
rib.
,
1444
):
Eyn sulch musart, alsulch gebeger, | Gebaicht sich dat he aen misse, | Wat de lude willent sagen, wisse.