misgönnen,
V.
›jm. etw. neiden, mißgönnen, nicht gönnen‹;
vgl.  2.
Bedeutungsverwandte:
 1, .
Syntagmen:
jm. etw
. (z. B.
ein glük, eine defension
)
m., jm. m., das [...]
.
Wortbildungen:
misgönne
›Neider‹ (Beleg wohl als nomen agentis zu verstehen; vgl. aber Dwb
4, 1, 5, 885
),
misgönnung
›Errichtung eines konkreten Hindernisses als feindseliger Akt, Bau einer Straßensperre‹.

Belegblock:

Volkmar
9
(
Danzig
1596
):
Aemulor. ich eifere / mißgoͤnne.
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
324, 15
(
Genf
1636
):
Mißguͤnnen, Verguͤnnen / [...], Inuidere.
Fischer, Eunuchus d. Terenz
167, 19
(
Ulm
1486
):
Die magt mißgünnet dem knecht das er ruͦ hett.
Chron. Augsb.
5, 365, 6
(
schwäb.
,
um 1530
):
Solches alles war auf das hefftigest in kai. maj. getragen ainem rhat zuͦwider und nachtail durch aines rhatts mißguͦnen, damit ungnad auf ain rhat zuewerfen.
Ebd.
6, 81, 16
(zu
1537
):
haben sie erdacht ain mißginnung auf des reichs straß [...] und die straß und weg mit schranken verschlagen.
Oorschot, Spee/Schmidt. Caut. Crim.
263b, 21
;
v. Birken. Erzh. Österreich
81, 5
.