mischung,
die
.
1.
›Mischung von Materiellem‹ (als Handlung); als Metonymien: ›durch Mischung zustandegekommene Zusammensetzung, Art von etw. Materiellem‹;
›Material, Mischung aus verschiedenen aggregatähnlichen Stoffen zu einer neuen Substanz‹; vgl.  1.
Bedeutungsverwandte:
, (s. v.  1), (
der
), .

Belegblock:

Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
10, 3
(Hs. ˹
omd.
,
1465
˺):
In der natur würken hastu nicht gesehen, in die mischung werltlicher sachen hastu nicht geluget.
Gerhardt, Meister v. Prag
63, 17
(Hs. ˹
nobd.
,
1477
˺):
da spirtzet er auf das ertrich vnd machet ein mischung
[
Mentel
1466 /
Krumpach
1522 /
Emser 1527
:
horb
o. ä.;
Luther
1545, Joh. 9, 6:
Kot
]
mit der erden vnd mit der speicheln.
Keil, Peter v. Ulm
74
(
nobd.
,
1453
/
4
):
temperir das vnter einander zu einer geleichen myschung vnd behalt sie dann.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
1, 416, 15
(
Straßb.
1466
):
tragent die mischung
[
Krumpach
1522, Joh. 19, 38:
vermischung oder vngent
]
der mirren vnd aloe als
.
C pfunt.
Brévart, K. v. Megenberg. Sphaera
10, 2
(
noobd.
,
1347
/
50
):
von der vier element mischung in sich selber werden alleu andern dinch: stain, paum und tyr.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
475, 28
(
oobd.
,
1349
/
50
):
sein [swebel] nâtürleich wesen ist ainer gleichen lautern mischung auz den elementen.
Buijssen, Dur. Rat.
29, 30
(
moobd.
,
1384
):
ler schult auzchern daz alt uͤrhab, daz ıͤr seit ein newe mischung
[
Mentel
1466, 1. Kor. 5, 7:
besprengung
; 1475
1
:
straffung
; 1475
2
:
gesprengung
;
Luther
1545:
Teig
].
Voc. inc. teut. p
viijr
.
Vgl. ferner s. v. ,  22.
2.
s.  4.