mirte,
›Myrte‹, ein mittelmeerisches, zu Zierzwecken (z. B. als Brautschmuck), auch zur Ölgewinnung und Aufbereitung von Wein genutztes, in religiöser Symbolik auf Maria bezogenes Gewächs.
Wortbildungen:
mirtecht
Henzen, Dt. Wortbildung.
), 1965, 140
mirtedorn
mirtelbere
mirtelpulfer
mirtenbaum
mirtenfarbe
mirtenlaub
mirtenöl
mirtenwald
mirtenwein
Belegblock:
[magd und huͤrte] vermaͤhlten stimm’ und kuß
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unter einer schoͤnen mirte. eyn man saz uf eyn rotis phert und stunt mittene in eynim wolbeloybetin myrtetech.
bringt die groͤnen zwaige der olbaum vnd [...] die zwaig des mirtumbs vnd die este der palmen.
[Ich] secht ein man aufsteygent auf ein rotes pferd vnd er stuͦnd zwischen der statt der mirdorner
[Luther 1545, Sach. 1, 8:
Myrten].
Sunderlich vmb salb die wunden vnd das gelidt mit warme͂ roß oͤly dar vff gesprengt mirtillen puluer.
Myrthenfarb [...]. Myrthenlaub.
mirtenpawm, du temperung,
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ros dultig, in saft entsprung. Myrtus haizt ain mirtelpaum und wechst gern an dem gestat pei dem mer.