minnewunde,
die
.
1.
›Wunde am Körper des gekreuzigten Christus‹; tropisch: ›als Wunde betrachtetes Zeichen göttlicher Liebe zu den Menschen; diese Liebe, Gnade selbst‹;
zu  3.
Wortbildungen:
minnewund
1.

Belegblock:

Vetter, Pred. Taulers
211, 19
(
els.
,
1359
):
Als du issest und trinkest, do solt du einen ieklichen bis toͮffen in sinen minne wunden.
Ebd.
276, 18
:
Und gebest mir aplas aller miner súnden us dinen fliessenden minne wunden.
Bihlmeyer, Seuse
274, 18
(
alem.
,
14. Jh.
):
Du solt dich in min ufgeschlossen situn zuͦ dem minnewunten herzen minneklich verschliessen, und da ein wonen und beliben suͦchen.
Ebd.
548, 19
:
Ich sich minen geminten under eim wilden oͤpfelboͮme ruͦwen, er ist lass von minnewunden worden.
Ebd.
25, 1
;
543, 29
.
2.
s.  5.