minliche,
minlichkeit,
minnigkeit,
die
;
jeweils schwach belegt.
›auf Bezugsgegenstände oder Bezugspersonen der Welt gerichtete und damit von Gott abführende Liebe, Weltverhaftung‹;
vgl.  6.
Texte der Mystik; 14. Jh.
Bedeutungsverwandte:
, ,
1
 3, .

Belegblock:

Quint, Eckharts Pred.
2, 241, 6
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Allez, daz ie bedâht möhte werden von luste und von vröude, von wunne und von minnelicheit, hebet man diu gegen der wunne, diu dâ ist in dirre geburt, daz enist niht vröude.
Vetter, Pred. Taulers
362, 35
(
els.
,
1359
):
So die minlicheit alle ab geworfen werdent, so wirt der wille Gotz in der erden als in dem himele.
Bihlmeyer, Seuse
358, 27
(
alem.
,
14. Jh.
):
Er [ein wolgelazsener mensch] hat gemeinsami der lúten ane inbildunge und minlichi ane beheftunge und mitlidunge ane sorge in rehter friheit.
Jostes, Eckhart
111, 6
.