menken,
V.;
formale Beziehung zu unklar, semantische Vermischung mit
menge
(
der
).
›etw. (Speisen) hin- und herüberreichen (als Unart / Spiel von Kindern)‹.
Wortbildungen:
menkeln
›von einer Rede in eine andere wechseln‹; ›hin und her überlegen, sich quälen‹,
menkler
›Trödler, Kleinhändler, der vom Tauschhandel lebt‹ (a. 1311/2).

Belegblock:

Pfeiffer-Belli, Murner. Kl. Schrr.
7, 12, 23
(
Straßb.
1520
):
ob es schon nit recht were / dan alles sol erlitten werden das nit sünde ist / mencklest vnd vermischest deine reden / das es einmal guck ist / das ander mal gack.
Fuchs, Murner. Geuchmat
4689
(
Basel
1519
):
Die kindly tribendt affen spil | Mit galgen bissen also vil | Des hoffierens, mencken, myncken.
Bücher, Berufe Frankf.
1914, 83
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß f.