maselsiech,
Adj.;
masel-
Umdeutung von
misel-
().
›aussätzig‹;
vgl. .
Bedeutungsverwandte:
vgl. .
Wortbildungen:
maselsucht
,
maselsüchtig
.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
Das Crist den blintgebornen | [...] | [...] die maselsucht ab | Und alle suche gar vortreib.
Als da man uz den dorfen | Setzet die maselsiechen | Dar um daz sie nicht riechen | Ane die wol gesunden.
Ders., H. v. Hesler. Nicod. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
Swer die maselsiechen, | [...] | wil zu den anderen wert | siheine wile stallen, | iz beclibet albetallen.
Pfaff, Tristrant (
Augsb.
1498
):
klaget er, das ein so unreiner masselsüchtiger man mit seiner hand den reinen leib beruͤren solte.