marktflecke,
der
;
-n/–
.
›Marktflecken, Ort mit Stadtrecht‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  4.
Syntagmen:
der m. für den hauptort gehalten sein
;
in dem marktflecken zollen
;
der gerichtsherre, die gerechtigkeit des marktflecken
.

Belegblock:

Kollnig, Weist. Schriesh.
260, 5
(
rhfrk.
,
1623
/
48
):
Dieser markflecken ist auch je und alle zeit für der cent hauptort gehalten.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 467, 36
(
schwäb.
,
1570
):
das ich als ordenlicher gerichts- und grundherr [...] deß marcktsflecken und dorfs Uttenweiller, [...] die hernachgeschribne gerichtsordnunge, [...] gebessert hab.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu. (
schwäb.
,
1600
):
Volgt ferners hernach des marckflecken Duntzdorf herkommende gerechtigkaiten.