mane,
die
.
›Mahnung, Aufmerksamkeit heischendes Zeichen; Aufmerksamkeit; Eindruck‹;
vgl. am ehesten 1; 5.
Dicht für
H. v. Hesler
belegt, dort jeweils poetischer Gebrauch.
Bedeutungsverwandte:
2, 1,
2
6, 3.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
[Die gesicht] waz ein tief Gotes mane
(es geht um den brennenden Busch).
Sin [Smaract] gruenliche brune | Lutter daz gesune, | Swer in mit genzelicher mane | Treit und vil geschouwet ane.
Da man we tet kegen we | An einer hezzigen mane, | Wen zan gienc kegen zane
(hier reimbedingt semantische Berührung mit
mein
(
der/das)
?). Ders., H. v. Hesler. Nicod. (
nrddt.
,
14. Jh.
):
do sach er daz volk ane | – ir genuc von des leides mane.
Hör, Urk. St. Veit
99, 32
(
moobd.
,
1370
):
darumb habent si vollen gewalt [...], uns vorgenant selbtscholen und porigen zu monn zu laisten.