leschen,
1
löschen,
V., unr. abl.,
auch gerundet;
zu
mhd.
lëschen
›aufhören zu brennen‹
(Lexer
1, 1887
).
›erlöschen, aufhören zu brennen; verschwinden‹.
Älteres und mittleres Frnhd.; Texte religiösen und didaktischen Inhalts.

Belegblock:

Quint, Eckharts Pred.
2, 436, 6
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Nime ichviur von einer stat und lege ez an ein ander [...]: diz mac brinnenund daz mac leschen, oder diz mac leschen und daz macbrinnen.
Asmussen, Buch d. 7 Grade
1159
(
nobd.
, Hs.
A. 15. Jh.
):
In disem feuer leschet | und in dem belangen eschet | diwsel.
Thiele, Minner. II,
26, 7
(Hs. ˹
md.
/
rhein.
,
1. V. 15. Jh.
˺):
want myn was god ye und ye | und sal blibenemmerme | eyn vuͦr daz brant aen lesschen.
Vetter,Pred. Taulers
49, 33
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
das wir lassent loͤschen unser vinster lieht in sinem waren wesenlichenlieht.
Klein, Oswald
126, 44
(
oobd.
,
1416
?):
do lasch der hellefeure.