lernknecht,
der
.
›Lehrling (im Handwerk)‹;
zu  1.
Vorw. obd.; gehäuft Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , , , .

Belegblock:

Roder, Stadtr. Villingen
81, 38
(
önalem.
,
1371
):
wann der lernknecht maister wirt.
Mollwo, Rotes Buch Ulm
179, 9
(
schwäb.
,
1425
):
daz man [geben sol] ainem lernknechte 3 schilling haͤller des tags [...] und sol uff dehainem werk mer denne ain lernknechte sin; und sol ouch nu hinnenhin ain ieder lernknechte under den zimberluͥten zwai jaͧre lernen.
Müller, Nördl. Stadtr.
248, 21
(
schwäb.
,
1483
):
welcher also füran lerenknecht halten oder annemen will, der sol ainen ieden lerenknecht nit kürtzer noch minder dann uf drew jar zuͦ lerung annemen.
Chron. Augsb.
9, 320,
Anm. 1 (
schwäb.
,
1549
):
Die Schuster sollen mer nit dann zwen lehrnknecht haben.
Auer, Stadtr. München
139, 3
(
moobd.
,
n. 1347
):
Dingt ain man ainen lernchnecht ze jarn.
Dirr, Münchner Stadtr.
385, 9
(
moobd.
,
um 1365
):
Es sol auch chain schuͦster, der mayster ist, nicht mer lernchnecht haben dann ainen und sol auch den selben dingen und leren ze dreyn iaren.
Müller, Nördl. Stadtr.
200, 24
;
Auer, a. a. O.
242, 23
;
Dirr, Münchner Stadtr.
385, 6
 f.;
Pfälz. Wb.
4, 939
.