lermeid,
die/das
.
›weiblicher Lehrling im Handwerk; Schülerin‹;
vgl.
2
 2,
2
 35.

Belegblock:

Loesch, Kölner Zunfturk.
1, 49, 8
(
rib.
,
1397
):
wilche vrouwe of dochter ein leirmait gemeit hait, [...] die sal [...] laissen der mait namen schrijven, umbdat man alzijt cleirligen wissen moige, dat die leirmait ire zijt gedeint have.
Schmidt, Frankf. Zunfturk.
2, 143, 4
(
hess.
,
1400-1450
):
so sal der meister oder geselle daz was und den win vor den lereknabin oder vor die leremeit oder frauwe gebin [...]; und welichir lerknabe noch leremeyd oder lerefrauwe daz nit gebin enwulde, den sulde der meister unsers hantwergks nit halden.
Chron. Nürnb.
4, 382, 8
(
nobd.
,
15. Jh.
):
da giengen die teutschen schreiber mit irn lerknaben und lermaidlein [...] auf die vesten.
Maaler
266v
(
Zürich
1561
):
Leermeitle (das) Discipula.