lerknecht,
der
 ;
-s/
auch
.
›Lehrling, Lehrjunge im Handwerk; Anfänger in einem Fach‹;
vgl.
2
 2,
2
 35.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , , , , .

Belegblock:

Große, Schwabensp.
161a, 11
(Hs. ˹
nd.
/
md.
,
um 1410
˺):
Nieman ne sol sine lerknechte me slege tuͦn ane vare den zwelve.
Loesch, Kölner Zunfturk.
1, 23, 34
(
rib.
,
1397
):
sowilch leirknecht die eine lerunge winnen sall, die sall si winnen mit drin m. colsch. Ind dieselve leirknecht sall sime meister dienen veir jair.
Rennefahrt, Wirtsch. Bern
374, 11
(
halem.
,
1468
):
weler meister einen lerknecht dinget oder enpfacht.
Enders, Eberlin
1, 48, 8
(
Basel
1521
):
Vß dem volgt das jaͤrlich knecht, muͤtherren oder pfarr helffer nit so gar fuͤglich sind zuͦ vnderwysung des volcks, dann sie gemeincklich jung vnerfaren vnd lerknecht sind.
Müller, Stadtr. Ravensb.
274, 37
(
oschwäb.
,
1539
):
das fúrohin kainer soll mer dann ainen gesellen halten und ain lerknecht.
Loesch, a. a. O.
1, 11, 4
;
1, 29, 1
;
1, 117, 18
;
1, 120, 4
;
1, 145, 8
;
Lau, Qu. Neuß
164, 27
;
Rennefahrt, Recht Laupen
272, 31
;
Dirr, Münchner Stadtr.
223, 26
.
Vgl. ferner s. v. .