lerknabe,
der
.
›Auszubildender‹; speziell:
a) ›Schüler‹;
b) ›Lehrling im Handwerk‹; vgl.
2
 2,
2
 35.

Belegblock:

Zu a):

Bömer, Pilgerf. träum. Mönch
2908
(
rhfrk.
,
um 1405
):
Inn der schule ich dich geleret habe, | Und da were du myn lereknabe.
Ebd.
2934
:
Der meister, der da was | Me wiser dan der lereknabe was, | Den lereknaben sprach er an.
Chron. Nürnb.
4, 383, 9
(
nobd.
,
15. Jh.
):
da komen pei vier tausent lerkneblein und maidlein nach der predig in den graben [...], den gab man lekkuchen.

Zu b):

Roder, Stadtr. Villingen
104, 32
(
önalem.
,
1490
):
derselbig maister soll kain knecht noch leerknaben haben.
Rennefahrt, Staat/Kirche Bern
866, 28
(
halem.
,
1621
):
[daß]
die kilchendiener, schul- und lehrmeister, ober- und underamptlüt [...] ihre schuldige pflicht mit vermahnung und abstraffung ihrer anbefolchnen kilchgenossen, schuleren, lehrknaben, [...] nit geleistet haben.
Welti, Stadtr. Bern
342, 1
(
halem.
,
n. 1437
):
so sol der selbe lerknab das lergeͣlt allein in die geselschaft geben.
Graf-Fuchs, Ämter Interl./Unterseen
442, 13
(
halem.
,
1552
):
wellicher meyster ein leerknaben dinget und annimpt, der [...].
Bömer, a. a. O.
2946
;
Thiele, Minner. II,
18, 269
;
Rennefahrt, Recht Laupen
251, 26
;
254, 7
;
ders., Wirtsch. Bern
483, 5
;
Alberus
Yy iijr
;
Maaler
266v
;
364r
.
Vgl. ferner s. v.  1, , .