leiendecker
(vereinzelt dissimiliert zu
1
leimdecker
),
der
;
–/-Ø
;
zu
2
,  1.
›Schieferdecker‹.
Snfrk. / rib. / mosfrk. / rhfrk.; Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte:
 1, .
Wortbildungen:
leiendeckerhacke
›Werkzeug des Schieferdeckers‹ (a. 1596).

Belegblock:

Buch Weinsb. (
rib.
,
1565
):
den leideckern 5 tagloin.
Ebd. (
1568
):
mit blei ist groisser handel [...] und die leiendecker und geistlichn und weltlich, die bauen [...], kunnen einem abkaufen.
Hilliger, Urb. St. Pantaleon (
rib.
,
1657
):
meister Everd leyendecker vertingt ad 36 rthlr.
Ebd. (
1669
):
darhin gesandt Br. Henrich, meister Christian zimmerman [...], einen steinmetzen zu Fernich und unseren leyendecker.
Herborn u. a., Rechn. Jülich
97, 34
(
rib.
/
snfrk.
,
1398
/
9
):
Symon dem leymdeck(er) mit syne(n) kneicht, doe zu Cast(er) inden hove ind zu Stertzheim upden hüesse ind schure gedeck XXIX dag up syne cost.
Redlich, Qu. Ratingen
90, 22
;
Hilliger, a. a. O. ; ;
Bücher, Berufe Frankf.
1914, 77
.
Vgl. ferner s. v. .