leibschade,
der
.
›Verwundung, Körperverletzung‹;
zu
1
 1.
Wortbildungen:
leibschädiger
(a. 1573),
leibschädigung
›Verletzung‹ (a. 1476).

Belegblock:

Skála, Egerer Urgichtenb.
228, 16
(
nwböhm.
,
1578
):
Von Wem er sein leibs schadten empfangen vnd Warumben.
Sachs (
Nürnb.
1548
):
Die freunt [...] | Erpaten doch dem weib genaden, | Das ers hinlies an leibes-schaden.
Ebd. (
1560
):
Darhinter müegt ir sicher sein, | Das euch kein leibschad widerfar.
Uhlirz, Qu. Wien (
moobd.
,
1476
):
Als der clager clagt, er sei durch den antwurtter auf freier strassen [...] mit ainem geladn armbst uberritten und [...] also von dem antwurtter an alle ursach geschossen worden, desselben schuss der antwurtter anhellig ist, darumb soll er dem clager sein leibschaden mit frumen leuten abpitten.
Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
,
16. Jh.
):
das einer [...] ainem in einn weingart bei der arbeit ainem leibschaden pewis, derselbig ist umbs wandl.
Ebd. (
1577
):
ob schon ainer ein leibschaden in eim leüthauß oder auf gemainer gassen hett gethon.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid. ;
Rot
312
;
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 95
;
Vgl. ferner s. v.  1.