leibbefilde,
leibbefil,
leibfile,
die
;
zum Grundwort s. .
›Begräbnis, Bestattung e. P.; Trauerfeier‹.
Bedeutungsverwandte:
 2; vgl.  3, ,  1,  1 (dort Literaturhinweise), ,  1.
Syntagmen:
die l. begehen / tun; mit der l. bekümmert sein
.

Belegblock:

Williams u. a., Els. Leg. Aurea
75, 21
(
els.
,
1362
):
So machent ir das alles das edel iúdesche volg dis landes zuͦ minre lipbevilhede kummet durch dirre toten iuden willen.
Ebd.
354, 30
:
begingent sú sine lipbefilhede súben tage mit grossen eren.
Chron. Strassb.
322, 8
(
els.
,
A. 15. Jh.
):
do war er also arm das men nüt bi ime noch hynder ime vant domitte men in begraben möhte und sin lipbevil begon. do muͦstent in die stat tuͦn begraben und bestatten von dem gemeinen guͦte.
Bernoulli, Basler Chron.
4, 60, 20
(
alem.
,
1458
):
Uff sambstag ze nacht [...] ist verscheiden bischoff Arnolt [...] und sin lipvile uff fritag darnach begangen.
Williams, a. a. O.
527, 1
;
529, 3
;
621, 23
;
732, 33
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
224
.