lehensasse,
lehensesse,
der
.
›in einem personenrechtlichen Lehensverhältnis stehender Lehensnehmer, erbuntertäniger Lehensnehmer‹;
zu (
das
2.
Gegensätze:
.

Belegblock:

Siegel u. a., Salzb. Taid. (
smoobd.
,
1494
):
ainem urbarfronpoten dem sol järlichen im markt Mittersil gevallen ze geben: [...] ain ieder lehensäss [...] zwai prot, ain rockeins und ain waizeins.
Wopfner, Urk. Agrargesch.
357, 15
(
tir.
,
14. Jh.
):
wem her auf den heutigen tag meiner frauen stift mit dem ambtman oder bei seinem boten kund getan wär, und der nicht komen wär, wär der freisass, der wär umb das wandel, wär der aber lehensaz, der wär auch umb das wandel komen und von dem guet, er hab dan seinen beredboten, der ste meiner frauen still.