läde,
die
;
-Ø/-Ø
.
›Ladung, bestimmte Menge an geladenen Waren‹; auch als pars pro toto: ›ein mit Waren beladenes Schiff‹;
zu
1
.

Belegblock:

Stolz, Zollwesen
119, 29
(
hess.
,
1618
):
Ain ledin korn 1 s.
Müller, Stadtr. Ravensb.
96, 13
(
oschwäb.
,
1336
):
Darnach ist gesetzet, daz enkain burgaere noch enkain gaste aines tages niht me kornes kůfen sol, [...], wan ain ledie äne gewaerde, daz fuͥnf scheffel ald darunder si.
Schnyder, Qu. Zürcher Wirtsch.
254, 23
(
halem.
,
1395
):
wele schiflút ieman dehein buwe fuͤren wellent, so súlent si C [...] burdi ir ieklichem weren fúr ein ledi.
Ebd.
859, 7
(
1490
):
von einer roß ledy ein imi.
Buck, U. v. Richent. Chron. Conz.
41, 22
(
alem.
,
um 1430
):
Es wärind arger ledi den Rin uff her oder über see.
Luginbühl, Brennwalds Schweizer Chron.
2, 426, 11
(
halem.
,
1508
/
16
):
Uff mitwuchen [...] da fůr ein ledi von Lindow her ab und wolt gen Costenz.
Zingerle, Inventare
5, 1, 11
(
vorarlb.
,
1479
):
iij lede kernen, darunder ist ain scheffel rogg.
Stolz, a. a. O.
123, 30
;
Löffler, Columella/Österreicher II,
216, 22
;
Schwäb. Wb.
4, 913
.