lächerei,
die
.
›Spott; Posse, Scherz‹; als Metonymie: ›Gegenstand des Lachens‹.
Bedeutungsverwandte:
, , , .
Syntagmen:
die l. (aus)treiben, eine l. aus etw. machen; etw. für eine l. achten / halten
.

Belegblock:

Luther, WA
17, 1, 19, 21
(
1525
):
Darffst es auch fuͤr keine lecherey oder spoͤtterey achten.
Ebd.
24, 420, 11
(
1527
):
denn man bisher aus dem ehelichen leben eine lecherey und schimpff gemacht hat.
Ebd.
30, 3, 76, 7
(
1529
):
sie haben damit den segen Gottes [...] holen wollen und nicht lecherey odder heidenisch affenspiel treiben.
Ebd.
33, 151, 34
(
1531
):
Es ist auch noch heute zu tage den Turcken, Juden undt unserer vernunfft [...] lecherlei
[wohl:
lecherei
]
, wen sie ohn gottes wortt darvon gedencken.
Ebd.
24, 371, 13
;
416, 24
;
24, 421, 22
;
524, 11
;
36, 531, 20
;