lächeln,
V.
1.
›still in sich hinein lachen, innere Freude, Zuversicht haben‹.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Luther, WA
45, 168, 19
(
1537
):
qui in Christum credit, non beisse sich mit inen, sed lechle und spiele ut parentes cum pueris.
Alberus
a iiv
.
2.
›(heimtückisch, hinterhältig; spöttisch; unehrlich) lächeln‹.
Bedeutungsverwandte:
.
Wortbildungen:
lächler
(a. 1311; 1364).

Belegblock:

Ziesemer, Proph. Cranc Dan.
14, 6
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
do lechilte Danyel und sprach.
Österley, Kirchhof. Wendunmuth
1, 74
(
Frankf.
1563
):
Dieweil vortheil zwingt und bringt bald | Schmeicheln, leicheln, fleußt und spreußt gwalt | Drauß.
Luther, WA
53, 588, 13
(
1543
):
Da gegen muustu hoͤnisch lecheln wider die verfluchten.
Vetter, Pred. Taulers
282, 29
(
els.
,
1359
):
Als das scorpio, das lechelet vornan und smeichelet mit dem munde und hinden stichet es mit dem sterze.
Maaler
358v
(
Zürich
1561
):
Schmoͤllelen / Ein wenig laͤchlen. Subridere.
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
292, 2
(
Genf
1636
):
Laͤchlen / bey jhm selbst heimlich lachen.
Maaler
260r
;
Bad. Wb.
3, 345
.
Vgl. ferner s. v.  1.