lächelich,
auch ohne Fugen-
e
(
lächlich
), adv. auch
lächelichen
,
Adj.
1.
›lächelnd, freundlich‹;
vgl.
1
(V.) 1.
Syntagmen:
l. grüssen / sprechen
;
lächeliche gebärde, lächeliches antlit / suchen
.

Belegblock:

Fischer, Brun v. Schoneb.
510
(
md.
, Hs.
um 1400
):
do sprach gar lechelichen | durch rum die valsches vrie.
Bihlmeyer, Seuse
15, 13
(
alem.
,
14. Jh.
):
und sins herzen froͤde mit den lechlichen geberden erzoͤget.
Ebd.
173, 6
:
sich ufwert mit spilnden ogen, mit lechlichem antlu̇t, mit ufspringendem herzen.
Ettmüller, Heinr. v. Meißen
312, 10
;
Matthaei, Minner. I,
6, 145
;
Bihlmeyer, a. a. O.
14, 22
.
2.
›zu freudigem Lachen Anlaß gebend‹.

Belegblock:

Fischer, Brun v. Schoneb.
4317
(
md.
, Hs.
um 1400
):
was daz nicht lechelichen genug,| daz ein meit ein kint trug.
3.
›fähig zum Lachen‹.

Belegblock:

Strauch, Par. anime int.
91, 5
(
thür.
,
14. Jh.
):
daz ist den menschin eigin daz he lechlich ist for allin tirin.
Ebd.
133, 35
.