korngeld,
das
;
-(e)s/–
.
Abgabe in Form von Getreide, ›Getreidezins‹;
zu  2; vgl. (
das
4.
Gewisse Beleghäufung in Rechts- und Wirtschaftstexten.
Bedeutungsverwandte:
,  1.
Syntagmen:
k. ablösen / aufnemen / bezalen / empfangen, jm. k. besetzen / beweisen / verkaufen / verpfänden / versetzen; wiederkäufiges k.

Belegblock:

Wyss, Limb. Chron. U
121, 13
(
mfrk.
,
1371
):
besetzen ich die den jungfrauwen zu der Berpach anderhalp malder korngeldes ewiger und jerlicher gulde.
Küther, UB Frauensee
203, 32
(
thür.
,
1437
):
Dazselbige kornegelt sullen uffnemen zcu ewigen zciten dii erbaren juncfrouwen des egenanten klosters.
Maag u. a., Habsb. Urbar
2, 1, 416, 7
(
alem.
,
1361
):
es hat enphangen Hertrich ze Rine des ersten 60 viertel korngeltz.
Chron. Strassb.
972, 33
(
els.
,
1383
):
wer es da daz yeman [...] den selben clostern keinrehande guͦt gebe [...] es were [...] pfenninggelt, korngelt, wingelt [...] oder andere ligende guͤter.
Hauber, UB Heiligkr.
2, 89, 23
(
schwäb.
,
1423
):
soͤllen ich und min erben der aͤbtissin [...] uff diesen koͧff desz ob genanten korngelts [...] reht geweren.
Müller, Stadtr. Ravensb.
142, 8
(
oschwäb.
,
1413
):
Es ist gesetzt, wer umb huͦbgelt zinsst, das das haller gelt verfallen ist uff Jacobi und korngelt.
Bastian u. a., Regensb. UB
84, 26
(
oobd.
,
1356
):
darumb im fraw Elspet 2 schaf chorngeltz aus der genanten hube verkauft hat.
Thielen, Gr. Zinsb. Dt. Ord.
126, 18
;
Rennefahrt, Stadtr. Bern
314, 24
;
ders., Recht Laupen
32, 7
;
UB Zug
397, 4
;
Hauber, a. a. O.
1, 435, 20
;
Rwb
7, 1314/5
;
Cirullies, Rechtsterm. Anh.
1981, 231
.
Vgl. ferner s. v. .