kornfrucht,
die
;
–/-e
, auch
+ Uml.
›Getreide‹; auch als Naturalleistung oder als Einkommen für geleistete Arbeit;
zu  2.
Bedeutungsverwandte:
 5.
Syntagmen:
k. aufetzen / ausdreschen / einfüren / verschreiben / verwüsten / zerschleifen
.
Wortbildungen:
kornfruchtig
.

Belegblock:

Küther, UB Frauensee
309, 22
(
thür.
,
1509
):
solch lipgeding [...] darin [...] achte viertel kornfrucht uff dem hofe zcu Rhona verschreben warenn.
Rennefahrt, Zivilr. Bern
187, 29
(
halem.
,
1584
):
damit die korn- und veldfrücht [...] nit uffgeetzt [...] sonders beschirmt werdind.
Chron. Augsb.
1, 19, 33
(
schwäb.
, zu
1473
):
all kornfrucht uff dem feld wărn vor sant Johans tag aingefürt.
Löffler, Columella/Österreicher
1, 325, 13
(
schwäb.
,
1491
):
die wyttin der reben sol in dem faisten und kornfruchtigen ertrich [...] xxxx, aber in dem magern, das den korn fruchten nit geschickt ist, xx schuͦch.
Schöpper
78a
;
Schwäb. Wb.
4, 639
;
Rwb
7, 1313
.