kolen,
V.
1.
›Kohlen brennen, herstellen‹;
zu
2
.
Wortbildungen:
1
kolung
.

Belegblock:

Lohmeyer, K. v. Nostitz (
preuß.
,
1578
):
lassen sie vorwachssenn, das sie zu kolenn haben, unnd sein doch alle köler ins gemeine betler.
Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl. Anm. 1 (
mosfrk.
,
1518
):
ab einig man uf der dreier hern wald hawen und koelen wölt, der sol kommen vor die zwölf.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil. (
schles.
,
1454
):
sullin ouch frey holcz czu bauen czu kolen und czu bornen haben.
Ebd. (
1528
):
Wir geben auch inen von dato dits briefs drey iar freye kolung.
Skála, Egerer Urgichtenb.
194, 3
(
nwböhm.
,
1577
):
der grunpach deßen vatter In franckenhamer koltt.
Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
,
1504
):
Wem dann in den kolforsten holz zu kolen nider ze slachen erlaubt wirdet.
Struck, Klöster
577, 27
;
Rennefahrt, Wirtsch. Bern ;
ders., Recht Laupen .
2.
›glimmen‹.
Bedeutungsverwandte:
,  1.

Belegblock:

Schweiz. Id. (a. 
1541
).