kolen,
V.
1.
›Kohlen brennen, herstellen‹;
zu
2
.
Wortbildungen:
1
kolung
.

Belegblock:

Lohmeyer, K. v. Nostitz
12, 14
(
preuß.
,
1578
):
lassen sie vorwachssenn, das sie zu kolenn haben, unnd sein doch alle köler ins gemeine betler.
Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl.
1, 516,
Anm. 1 (
mosfrk.
,
1518
):
ab einig man uf der dreier hern wald hawen und koelen wölt, der sol kommen vor die zwölf.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil.
20, 80, 21
(
schles.
,
1454
):
sullin ouch frey holcz czu bauen czu kolen und czu bornen haben.
Ebd.
242, 22
(
1528
):
Wir geben auch inen von dato dits briefs drey iar freye kolung.
Skála, Egerer Urgichtenb.
194, 3
(
nwböhm.
,
1577
):
der grunpach deßen vatter In franckenhamer koltt.
Winter, Nöst. Weist.
3, 707, 28
(
moobd.
,
1504
):
Wem dann in den kolforsten holz zu kolen nider ze slachen erlaubt wirdet.
Struck, Klöster
577, 27
;
Rennefahrt, Wirtsch. Bern
440, 18
;
ders., Recht Laupen
287, 7
.
2.
›glimmen‹.
Bedeutungsverwandte:
, .

Belegblock:

Schweiz. Id.
3, 208
(a. 
1541
).