koder,
der
 ;
-s/–
.
›zäher Schleim‹.
Bedeutungsverwandte:
 7, , , , (
der
), , , .
Syntagmen:
k. auswerfen, k. auf jn. werfen; im k. ersticken; zäher k.
Wortbildungen
koderig
(dazu bdv.: , ).

Belegblock:

Dedekind/Scheidt. Grob.
101, 1
(
Worms
1551
):
Im huͦsten nun auch eben war | Den halß reck gleich dem nechsten dar | Daß er ein theil deins koders fang | Vnd jm das gsprütz ins angsicht gange.
Golius
82
(
Straßb.
1579
):
koder / geiffer / vberige feuchtigkeit des leibes.
Dict. Germ.-Gall.-Lat.
281
(
Genf
1636
):
Koder Rotz [...] Feuchtigkeit deß Menschen.
Maaler
191r
;
Golius
96
;
Stieler
1, 1019
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
202
;
Martin/Lienhart
1, 424
;
Schwäb. Wb.
4, 565
/6;
Schweiz. Id.
3, 151
.