knabatze,
der
;
-n/-n
;
zur Form s. .
›junger Mann‹.
Syntagmen:
einem k. zugehören; böser / öder / verschlagener k.

Belegblock:

Fischer, Folz. Reimp.
29, 15
(
Nürnb.
um 1488
):
Ach got, when solt doch nit verwundern | [...] | Der verslagen öden knabaczen, | Die manch mol hintern orn sich kraczen.
Qu. Schweiz. Gesch. (
halem.
,
1470
):
Was nun eim soͤlichen knabatzen zuͤghorte?
Turmair (
moobd.
,
1522
/
33
):
Nachmals hat er ein schuelmaister gehabt, mit namen Libanius, ein pösen knabatzen.