klemme,
die
.
›Enge, Gedränge‹; ütr.: ›Not, Bedrängnis‹;
zu ; vgl. .
Bedeutungsverwandte:
 1.
Syntagmen:
in die k. kommen; jn. in die k. bringen; herzleidige k.
Wortbildungen:
klemde
.

Belegblock:

Lappenberg, Fleming. Ged. (
1635
):
Die berühmbten Dattelstämme | [...] | tun zwischen solcher Klemme | reicher ihre Zier hervor.
Strehlke, Nic. Jerosch. Chron. (
preuß.
,
um 1330
/
40
):
Mit alsulchir clemde | er daz vleisch in zoume hilt.
Luther, WA (
1544
):
hieruͤber komen die Christen in die Klemme zwischen Thur und Angel.
Gille u. a., M. Beheim
162, 52
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
so unser armen sel | sein in engem not stal der quel | in hercz laideger cleme.