1
klapf,
der
 ;
-es/-e
+ Uml.
›Geräusch, Krach, Knall, Peitschenhieb‹; auch ütr., dann: ›Schicksalsschlag‹;
zu  1.
Bedeutungsverwandte:
 2, , , ,  2, , ,
1
(
der
),
1
,  1, , (
der
1, , .
Syntagmen:
den k. hören, jm. einen k. geben; k. auf k. donnern; mit einem k. schlagen; k. mit einer geisel; schneller k.
Wortbildungen:
klapfelaut
.

Belegblock:

Schöpper
33b
(
Dortm.
1550
):
Sonvs. Hall glaudt thon geschell klangk ¶ gedoͤse gethoͤne gereusch geboͤchs knall klapff.
Roder, Hugs Vill. Chron.
71, 22
(
önalem.
,
1519
):
zuͦletzt zersprang sy [furkugel] mit 10 klepfen und schluͦg ain man zuͦ tod.
Päpke, Marienl. Wernher
5290
(
halem.
,
v. 1382
):
Ihesus die hende zesament schluͦg | Und machte da mit ainen schal, | Der mit klapfe lut erhal | [...] | Also machte es klapfes spil.
V. Anshelm. Berner Chron.
386, 14
(
halem.
,
n. 1529
):
z’nacht [...] kam ein grosser pliz, und daruf 3 donnerklaͤpf.
Sudhoff, Paracelsus
13, 216, 17
(
um 1530
):
aus dem folgt nun, das dis monstrum die art des schißens auch hat [...] aber nicht volkomen [...] auch nit mit dem donner oder klapf.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
196
;
Schwäb. Wb.
4, 446
;
Schweiz. Id.
3, 669/70
.
Vgl. ferner s. v. .