klam,
der
;
-s/-e
; auch
-n/-n
.
›Not, Mangel; körperliche Beklemmung‹;
vgl. .
Phraseme:
not und klam
;
klam und enge / mangel
.
Bedeutungsverwandte:
(
die
1,  2,  1,
1
 12,  1, ,  5,
1
 7, (
die
1,  1,  1, ,  1, (
der
2, .
Syntagmen:
einen k. fülen; k. des weins, der sorgen; k. an brot; grosser / harter / schwerer / starker k.

Belegblock:

Schwartzenbach (
Frankf.
1564
):
Angst. Not. Klam͂. Jammer. Sorg. Zweifel. Kummer. Pein. Anligen. Trauwrigkeit. Bekuͤmmerniß. Betruͤbung. Verdruß. Vnmut. [...] notturft.
Matthaei, Minner. I, (Hs.
15. Jh.
):
ach, leit, [...] daz du [...] mich doch also noͤdest | mit diner sorgen clammen?
Bernoulli, Basler Chron. (
alem.
, zu
1439
):
da wart es leider [...] noch schwerer und grosser clam, denn vor ye gesin was.
Rennefahrt, Gebiet Bern (
halem.
,
1612
):
zuͦ verhuͤtung, das die wynvaßen und schiff nit uß unserem land gefhuͤrt werdind, und harnach derenhalb clam und mangel entstande.
Ders., Wirtsch. Bern (
halem.
,
1625
):
der gröste clamm, ouch verthürung nit allein deß vychs und fleisches, sonders aller anderer victualien.
Chron. baier. Städte. Regensb. (
noobd.
,
1539
):
das in weinachtfeirtagen [...] gleich ein klam an brot waß.