kirchengeschworene,
der
,
subst.
Adj.
›Kirchenältester‹;
Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte:
,  1, .

Belegblock:

Koeniger, Sendgerichte
122, 8
(
rib.
,
1535
):
Extract aus dem weisthumb der sendscheffen und kirchengeschwohren in der pfahrkirchen s. Mauritii.
Brinkmann, Bad. Weist.
295, 5
(
rhfrk.
,
1565
):
Im fal aber [...] der gemein glöckner, auch schulthaiß, burgermeister, kirchengeschworne [...] solch strassen zur kirchen frei brauchen möchten.
Kollnig, Weist. Schriesh.
135, 32
(
rhfrk.
, Abschrift
1732
):
daß forder teil an der kirchen soll halten die kirchengeschwornen.
Weingart u. a., Seelb. Rhodt
4, 24
(
pfälz.
,
1474
):
so offt sollich hauptgelt erloiszt sollents die kirchengeschworn anderszwo anlegenn.
Ebd.
276, 20
(
1560
):
haben die kirchenngeschwornnen fur sie und ir nachkomen [...] diese frauntschafft gethon.
Koeniger, a. a. O.
131, 34
;
Brinkmann, a. a. O.
287, 32
;
Rwb
7, 868/9
;
Pfälz. Wb.
4, 232/3
.