kamermagd,
die
.
1.
›Kammerfrau‹; ütr. für die Mutter Gottes, Maria;
zu  1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , , .

Belegblock:

Bömer, Pilgerf. träum. Mönch
1566
(
rhfrk.
,
um 1405
):
Uch kammermagt und mich frauwen | Findent ir uffentlich.
Ebd.
1955
:
So hat mich Got gemacht die kammer magt fyn.
Barack, Zim. Chron.
2, 642, 16
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
ir cammermagdt, [...] hat dise haimlichkait [...] gewisst.
Schöpper
71a
.
Vgl. ferner s. v. .
2.
›Konkubine‹.
Bedeutungsverwandte:
, , , .

Belegblock:

Schöpper
71a
(
Dortm.
1550
):
Concubina. Kebßweib concubin beyschläfferin kuͤchin kammermagt beiligeriñ.