Helbig, Qu. Wirtsch.
4, 18, 1
(
md.
,
1451
):
Es sollen auch alle lyneweber [...] die kemme von so vil gengen machen, das eyn iczlich lynwat [...] sine breite habe.
Redlich, Qu. Ratingen
264, 30
(
snfrk.
/
rib.
,
1444
/
5
):
betalt omb kammen ind stene up de moelen.
Struck, Joh. Pfannstiel
170, 48
(
mosfrk.
,
1545
):
Unser kammen zu scheyrpen und zu machen 8 alb.
Wyss, UB Deutschord. Hessen
(
hess.
,
1381
):
daz halbe hus [...] da zuͦ dirre czijt der kammesmyͤt inne sitzet.
Ermisch, Freib. Stadtr.
(
osächs.
,
1350
/
79
):
Ouch sal eyn iczlich schortuͦch dryer ellen breyt ane eyn vierteil behalden vor deme kambe.
Ders., UB Chemnitz
(
osächs.
,
1470
):
Es sal nymands keyn falsch machen wider von kampwolle schnytzerling pflocken kwehar noch von andern harn.
Ders. u. a., Haush. Vorw.
4, 38
(
osächs.
,
1570
/
7
):
soll [...] ihnen doch einbinden [...] das rade-, schir-, kampf- und ander holz selbst zu machen.
Hornfeil beim kammmacher.
Wann [...] die muhle an den kämmen und geschirre nach dem cirkel recht angerichtet.
Lexer, Tucher. Baumeisterb.
(
nürnb.
,
1464
/
75
):
fur hundert hagenpucher kamen zu dem segrat 32 pf.
Schnyder, Qu. Zürcher Wirtsch.
676, 34
(
halem.
,
1466
):
Darnach soͤllent die meister in den stetten [...] die geschirr der kamben besechen.
Kamm (der) straͤl auß roren gemacht vnnd dahinden zesamen gebunden / vnnd vornen weyt von einanderen zerthon / wie es die waͤber brauchend.
Mell u. a., Steir. Taid.
(
m/soobd.
,
1597
):
entgegen ist ime mit vorwissen vergünstigt holz zu gredstecken, kampholz und dergleichen.