küegeheier,
der
;
–/-Ø
;
zu ;
zur Etymologie s. .
›Kuhschänder, Sodomit‹; auch abwertend für: ›Schweizer‹;
zu , .
Bedeutungsverwandte:
, , .
Wortbildungen:
küegeheiern
›jn. als
kuhgeheier
bezeichnen‹ (dazu bdv.: ,  2,  1,  2; seit 1526),
küegeheierisch
(a. 1531).

Belegblock:

Bernoulli, Basler Chron. (
alem.
,
1446
):
ir kuͤgegehyer, uns kunt bald hilff gnuͤg.
Dierauer, Chron. Zürich (
halem.
,
1415
/
20
):
Do schrúwent die soldner uf der burg: war wend ir, ir kuͤghiger?
Luginbühl, Brennwalds Schweizer Chron.
2, 298, 9
(
halem.
,
1508
/
16
):
hand si mir moͤssen zuͦ sehen und wies nüt, das die kuͤ gehiger nien zuͦ guͤt sigind im land.
V. Anshelm. Berner Chron. (
halem.
,
1521
):
Hug Dietrichen [...] der sich uber die Oellpass hat gewaget an d’Franzosen, so zuͦn Eidgnossen schussen, uber si mugeten und ,kuͤckiger‘ schruwen.
Bächtold, H. Salat (
halem.
,
1536
):
der hatt [...] grett, wir schwyzer werend all kuͦghier.
Bernoulli, a. a. O. ;
Gagliardi, Dok. Waldmann
2, 186, 32
;
V. Anshelm. Berner Chron. ;