köbler,
der
 ;
–/-Ø
.
›Häusler‹ (im Unterschied zu
bauer
,
der
, 1);
zu
1
 1.
Wortbildungen:
köbler(s)gut
›kleines Anwesen eines Häuslers‹.

Belegblock:

Mon. Boica, NF.
1, 542, 10
(
nobd.
,
1. H. 15. Jh.
):
Zu mercken, das alle hoͤffe, lehen und kobelguͤter muͤszen der herschafft igklichs jares [...] froͤnen, dynen und hewͤen.
Ebd.
693, 5
(
1501
):
sol ider [...] den gemein ochsen und styer zwai jar halden und ein kobler ein jar halden.
Chron. Nürnb.
5, 504, 9
(
nobd.
,
E. 15. Jh.
):
ein ieder, der auf einem hof säß, zuvor auß 60 ℔ und ein kobler 4 grosch oder 28 ℔.
Sachs
1, 80, 32
(
Nürnb.
1553
):
so müst ir auff erden | Hart und armutselig leut werden, | Als baurn, kebler, scheffer und schinder.
Ebd.
21, 148, 6
(
1563
):
Einsmals ein armer hecker [...] saß [...] | Auff einem ringen köblers-gut.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
1, 713, 11
(
schwäb.
,
1577
):
ist er aber ein söldner oder kobler so kein meni hölt, soll er haben ein guten starcken knebelspieß.
Mon. Boica, NF.
1, 39, 19
;
534, 18
;
Schwäb. Wb.
4, 559
.