jach,
jähe,
3
joch,
die
.
›Schnelligkeit, Eile‹; metonymisch: ›eilende Menschenmenge‹; zu (Adj.).

Belegblock:

Luther, WA
30, 132, 16
(
1529
):
zur weltlichen narung ist yderman itzt iach und eyle mit seinen kindern.
Gille u. a., M. Beheim 
40, 45
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Er ging mit gocht | und sneller jocht | heraus von ime.
Sachs
14, 11, 20
(
Nürnb.
1517
):
Darumb wolauff mit eil und jach, | Wer mit uns wil, der kumb hernach.
v. Keller, Ayrer. Dramen 
1723, 1
(
Nürnb.
1610
/
8
):
Ich selbst hett in der jeh wolan | Ihm ein tödlichen schaden than.
Sachs
13, 176, 17
;
Henne, Hochspr.
1966, 91
.
Vgl. ferner s. v.  7.