innebehalten,
inbehalten,
innenbehalten,
V., unr. abl.
1.
›etw. (z. B. Geld, Lohn) zurückbehalten, einbehalten‹;

Belegblock:

Löscher, Erzgeb. Bergr.
139, 17
 (
omd.
,
1529
/
30
):
so hat man eynen eynfahren lassen und keynen lohn innebehalten.
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck 
93, 9
(
thür.
,
1474
):
ap der man denne sollichin agker […] ynnebehalden hette by […] synes sones unmundigen jaren.
Luther, WA
30, 3, 285
(
1531
):
Doch wil jch wol gleuben, das sie […] solch jr Widderrede und feines buͤchlin jnne behalten.
Chron. Augsb.
7, 210, 14
(
schwäb.
, zu
1550
):
darumb er […] in große ungnad komen ist, unde der fürst ime sein pfandtgelt […] innen behalten wellen.
Bastian, Runtingerb. 
2, 226, 6
(
oobd.
,
1405
):
so het der Lettel 14 gld. mit im pracht, dy hat er innwehalten.
Winter, Nöst. Weist.
2, 618, 18
(
moobd.
,
15. Jh.
):
wan ainer schaden nimbt durich seinen frid von viechs wegen, so soll er das selb viech inbehalten.
Bastian, a. a. O.
2, 30, 19
;
Maaler
236v
.
2.
›etw. beinhalten, einschließen‹;
vgl.  24.

Belegblock:

Steer, W. v. Herrenb. Büchl. 
36
(
pfälz.
,
1436
):
Das achtst capittel wirt ynn behalten, das die sele des menschen […] ist von gott.
Morgan u. a., Mhg. Transl. Summa
361, 20
(
schwäb.
,
14. Jh.
):
Ez ist zemerken, ob die gotlich selikeit innevehalte alle selikeit.