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hetze,
die
;
meist mit apokopiertem
-e
; zu .
1.
›Jagd, Hetzjagd (mit Hunden)‹;
zu  1.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , ,  1,  1,  1.
Wortbildungen:
hezpulfer
›Schießpulver für die zum Aufscheuchen des Wildes bestimmten Schreckschüsse‹ (vgl.
Mell u. a., Steir. Taid.
).

Belegblock:

Sachs (
Nürnb.
1560
):
Kein hecz sol mir zu gferlich sein, | Daß ich nur bey dir sey allein.
Ebd. (
1563
):
So ihm aber der hunde hauffen | An der hetz so streng nach thund lauffen.
Mell u. a., Steir. Taid. (
m/soobd.
,
1672
):
Damit auch die hëz ordenlich angefangen und mit eifer, auch nuz vortgepflanzt werde, wierdet von der herrschaft auß jedwederer rutt das bedürftige hezpulver zuegestöllet werden.
Lemmer, Brant. Narrensch.
68, 7
;
Mell u. a., a. a. O.
2.
›Anlaß, Antrieb‹;
vgl. am ehesten  2.
Bedeutungsverwandte:
vgl.  1,  2, .

Belegblock:

Niewöhner, Teichner
517, 52
(
oschwäb.
,
1368
):
aber diuͦ werck waren ungeschlecht, | daz der engel sich vergaucht | und der mensch uͤber fuͦr das gesetz | von des aigen willen hetz.