2
herschen,
(selten:)
hersen,
V.;
zu (
das
).
›Unheil anrichten, wüten; etw. verheeren, verwüsten‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
1
 3,  6,  4, ,  9,
1
 1.

Belegblock:

Wyss, Limb. Chron.
42, 14
(
mfrk.
, Hs.
2. H. 14. Jh.
):
Der konig von Engellant zoch mit großer gewalt ober den konich von Frankrich unde lag in sime lande unde herschede unde gewan ime sloße, lant unde lude abe.
Ebd.
94, 18
:
Der herzoge von dem Berge [...] zog in daz Klibsche lant mit funfhondert rittern unde knechten, di branten, wusten unde herscheten gar sere.
Chron. Mainz
1, 38, 3
(
rhfrk.
,
15. Jh.
):
hatte die stad Mentze zu heybetman her Herman von Hohenwißel den ritter: und branten und hersten in dem lande of aller selen dag.
Wyss, a. a. O.
60, 12
;
Rwb
5, 875
.