heien,
1
heier,
nobd.:
hojer,
hoyer,
der
;
zu
mhd.
heie
›Ramme‹
().
›Holzhammer, Ramme; Werkzeug zum Schlagen‹.
Bedeutungsverwandte:
3, , .
Wortbildungen:
hoyermeister
›Aufseher über das Pfähleeinschlagen‹.

Belegblock:

Lexer, Tucher. Baumeisterb. (
nürnb.
,
1464
/
75
):
Darnach so soll der stat paumeister bestellen den hoyermeister, der dann gewonlichen einer von den gelubten zimmergesellen [...] ist.
So hat der Rorenheintz ein kemmerlein [...], darinnen er sein pfannen, spunt, extlein, hebeisen, hoyer, hadern und andern sein zeug hat.
Voc. Teut.-Lat.
p jr
(
Nürnb.
1482
):
Hoyer do mit man die pfel stosset. trusoriū. oder stechmesser.
Maaler (
Zürich
1561
):
Heyen / Baͤtz / Hund oder schlegler damit man die pfaͤl oder schwiren in die erd treybt / vn̄ so mā brugken macht / schlecht man die pfaͤl mit soͤllicher rüstung in dz wasser / zeücht sy wider auff mit seylen / vnd laßt sy darnach haͤrab fallen oder schnellen. Fistuca.
Lexer, a. a. O. ;
Schmitt, Ordo rerum
234, 14
.