hatter,
hattert,
der
;-s/-Ø
(auch + Uml.);hotter
; zu
ung.
határ
›Grenze, Schranke; Feldmark, Feldflur‹
(Halász u. a., Ung.-dt. Großwörterbuch.
).1998, 612
– Oobd. und östliches Inseldeutsch.
1.
›Gebiet, Gemarkung‹.Belegblock:
die von Neudau und Wörth haben macht in ihrem hatter uf dem Ungerischen holz zu hacken zu ihrer notturft.
einen diener geschickt ken fugresch von wegen des hatters als der nevdörffer halben czerunck lon 3 tach asp. 32.
es wurden der Erschlagenen auf Kroner Hattert zusammen geschleppet bei die 10000 Mann ohne die sonst erschlagen waren auf anderen Hätterten.
2.
›Grenzzeichen, Grenzstein‹.Wortbildungen:
hotterbaum
hotterhübel
hotterstein
Belegblock:
daz Weytental [...] get aus an daz Ploshaus, als es mit marichen und hattern ausgezaigt ist.
von erst heben sich an die marich und hotter des dorfs Zilingdorf.
verdilliget einer einen hotter, hotterbaumb stain oder hübel [...] und wierdt ergriffen.