2
grut,
die
;
zu
mhd.
gruote
›Wuchs‹
(Lexer
1, 1105
).
›Wuchs; Gefilde, Natur‹.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron.
35
(
preuß.
,
um 1330
/
40
):
got heiliger geist sî [crêatûren] normit | in der nâtûren grûte.
Ebd.
23775
:
des ouch vil mange rôte bach | dâ stûnt in vreisir vlûte | ûf des gevildes grûte.
Reissenberger, Väterb.
4053
(
md.
, Hs.
14. Jh.
):
Daz ir diu ris uz spriezen | Und sich so wite irgiezen | Daz von ir valschen grûte | Sich irret daz gemûte.