grotzen,
V.
›aufstoßen, rülpsen; quaken‹; wohl auch: ›sich übergeben‹.
Phraseme
(zur – Wbg.):
jm. grotzelt der bauch
.
Wortbildungen:
grotzeln
(a. 1532).

Belegblock:

Fischer, Folz. Reimp.
15, 183
(
Nürnb.
um 1480
/
1
):
Und warff sie [paurnmeyt] nider in dem stal | Und det auf sie ein grossen fal, | Das wir peyd groczsten als die frösch.
Klein, Oswald
26, 8, 5
(
oobd.
,
1427
):
ainer kotzt
[Var. c, nach 1450:
grötzt
]
, der ander hielt | den bomhart niden mit der langen mässe.
Schwäb. Wb.
6, 2072
;
Dwb
4, 1, 6, 599
;
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 214
.