grosmächtigkeit,
die
.
1.
›Macht; Herrschaftsgewalt e. P. oder eines Herrschaftsgebildes‹, auch als Abstraktanrede gebraucht;

Belegblock:

Chron. Nürnb.
5, 483, 7
(
nobd.
,
E. 15. Jh.
):
ewer kaiserlich großmechtigkait zukunft und glückseligkait erfreut unterteniglich pittend.
Ebd.
514, 10
(
1471
):
wer ein rat genaigt als getrew gehorsam unterthan seiner k. großmechtigkeit zu eren und gefallen sich darinn in demutiger untertenigkeit willig zu beweisen.
Dasypodius
378r
(
Straßb.
1536
):
grosMechtigkeyt od’ großherrlichkeyt. Amplitudo
[hierher?].
V. Anshelm. Berner Chron.
4, 228, 27
(
halem.
,
n. 1529
):
dass uwer grosmaͤchtikeit in semlicher achthabung, andacht, frintschaft und liebe woͤlle verharren.
Maaler
193v
(
Zürich
1561
):
Großmaͤchtigkeit (die) Maiestas.
Turmair
4, 4, 618, 1
(
moobd.
,
1522
/
33
):
Und heb also an am ersten von [...] der stat Rom lob und etwan grosmächtikait und zuvördrist, wie lang Rom und das römisch reich gestanden sei.
Hulsius M iv;
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 467
.
2.
›Allmacht (Gottes)‹; metonymisch: ›der Allmacht Gottes entspringende große Tat‹;
Bedeutungsverwandte:
,  5, .

Belegblock:

Luther, WA
23, 458, 22
(
1527
):
Dar zu hab ich gesagt, das wir ynn den heiligen sehen die grosmechtigkeit Gottes.
Sachs
18, 510, 19
(
Nürnb.
1565
):
Lobet dem herren allezeit | Seines namens großmechtigkeit!
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
1, 247, 9
(
Straßb.
1466
):
Wann sy derschracken all in der michelich
[Var. Augsb. um 1475ff.:
großmaͤchtikait
; Luther
1545
:
herrligkeit
]
gotz.
Ebd.
6, 78, 3
:
Herre durch deinen knecht nach all deim hertzen hast du gethan alle dise ersamkeit
[Var. Augsb. um 1475ff.:
großmaͤchtigkeyt
; Luther
1545
:
grosse ding
]
; vnd woltest das kund were alle deine groͤß.
Hubert, Straßb. lit. Ordn.
83, 27
(
Straßb.
1525
):
Sein [gott] herrlicheit, barmhertzigkeit, | großmechtigkeit vnd heiligkeit | sind ewig.
Roloff, Brant. Tsp.
2016
(
Straßb.
1554
):
Was du [Jesu Christ] wilt thůstu überal | Dein großmechtigkeit ist on zal.
3.
s.  4.