griftig,
Adj.
1.
›gierig, hastig‹.

Belegblock:

Buch Weinsb.
2, 299, 17
(
rib.
,
1575
):
ich hab sint parschen zu griftich gessen und also den magen beswirt.
Thiele, Minner. II,
12, 314
(Hs. ˹
nalem.
/
sfrk.
,
1470
/
90
˺):
ye me der falck ist grifftig, | ye me ist reyger gernn ym desüsser.
2.
›begehrt, nachgefragt (von Waren)‹.

Belegblock:

Buch Weinsb.
4, 42, 28
(
rib.
,
1588
):
er wiste an einem gutten orde fast korn feil, man mogt es gar gutten kauf haben. [...] Der becker wirt der zeitung froe gewest sin, dweil das korn grifftich war.